Meine erste v7!

Das Leben ist ein Auf und Ab – genau wie eine durchschnittliche Boulderwoche. An einem Tag läuft wirklich alles wie am Schnürchen. Die Grundstimmung ist irgendwie gut und nichts kann einen aufhalten. An anderen Tagen hat man so ziemlich gar keine Ahnung, warum man die letzten Jahre eigentlich überhaupt trainiert hat, klappt ja eh nix. Idealerweise ergibt sich so in der Regel ein Durchschnitt, der, so die Hoffnung, im Laufe eine Boulderkarriere kontinuierlich ansteigt und einen immer besser werden lässt.

Doch es gibt auch Ausnahmen: Für mich war eine solche am letzten Mittwoch. Ich bin einen Grad, eine Schwierigkeitsstufe geklettert, die ich vorher noch nie geschafft hatte. v7 nach amerikanischem System, bzw. 7a+ bis 7b nach Fontainebleau-Skala. Wie sowas grob aussieht, seht ihr hier (Darth Vader, v6, bzw. 7a, geklettert am Moon Board, 40 Grad Überhang).

v7 Darth Vader

Diese Bewertungen müssen euch nicht unbedingt was sagen, um zu verstehen, dass ich für mich damit ein sportliches Ziel erreicht habe, von dem ich nicht geglaubt habe, dass es für mich schon greifbar ist. Wenn ich so drüber nachdenke, macht genau das Bouldern so realitätsnah. In all dem Auf und Ab steckt das Leben eben auch voller Überraschungen.

Aus der Feder von:   Joachim

 

Ein Gedanke zu “Meine erste v7!

  1. Sehr schön geschrieben und tolle Aufnahmen! 🙂 Da kriegt man richtig Lust auch mal zu bouldern. Für mich mit Höhenangst wahrscheinlich unmöglich.
    Haben erst gestern unserem Beamer zugeprostet, als „Lechaim!“ in einer Doku fiel. Musste deswegen heute an Euch denken. Wir drücken Euch. ❤

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